Ständiges Vergleichen: Finde deinen eigenen Weg zum Erfolg!

Führungskräfteentwicklung

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Bist du es leid, dich ständig mit anderen zu vergleichen? Fragst Du Dich immer wieder warum andere Menschen vermeintlich besser, hübscher oder erfolgreicher sind?

Hat dir das schon mal was gebracht?Nein? Dann bst du nicht der Einzige! Jetzt ist höchste Zeit, Schluss damit zu machen!

Vergleiche mit anderen sind nicht nur schädlich für deine mentale Gesundheit, sondern hindern dich auch daran, glücklich zu sein.

Heute will ich dir jetzt meine Tipps verraten, wie du von dieser schlechten Angewohnheit loskommst.

Wie? Das erfährst du im heutigen Blogartikel. Ich zeige dir 3 einfache Schritte um gleich loszulegen.

Vergleiche machen dich unglücklich: Warum du aufhören solltest, dich mit anderen zu vergleichen

In der heutigen Welt voller Social-Media-Posts und perfekt inszenierter Lebensbilder ist es leicht, in die Vergleichsfalle zu tappen. Wir sehen ständig, wie andere scheinbar alles im Griff haben: Traumjob, Traumkörper, Traumbeziehung. Wir vergleichen uns ständig. Es gibt wohl kaum ein Thema, wo wir das nicht machen und das so präsent ist. Der Vergleich kann uns anspornen, inspirieren oder Orientierung bieten. Oftmals wirkt er jedoch toxisch und kräftezehrend. Und schon fängt das Grübeln an: „Bin ich gut genug?“, „Warum habe ich das nicht auch?“, „Was stimmt denn nicht mit mir?“.

Vergleiche machen uns nicht glücklich, sondern unglücklich.

Warum ist das so?

  • Vergleiche erzeugen Druck und Stress: Ständiger Vergleich erzeugt den Druck, immer besser sein zu müssen. Das führt zu Stress, Angst und sogar Burnout.
  • Vergleiche rauben die Motivation: Wenn du dich ständig mit anderen vergleicht, verlierst du den Blick auf deine eigenen Ziele und Erfolge. Das kann zu Demotivation und einem Gefühl der Sinnlosigkeit führen.
  • Vergleiche behindern das persönliche Wachstum: Vergleiche hindern dich daran, deine eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen. Außerdem halten sie dich davon ab, Neues auszuprobieren und aus deinen Fehlern zu lernen.

Der Vergleich mit anderen ist ein natürlicher menschlicher Prozess. Schon als Kinder lernen wir durch Beobachtung und Nachahmung. Wir vergleichen uns mit unseren Geschwistern, Mitschülern und Freunden, um zu lernen, wie man sich verhält, was man kann und was von einem erwartet wird. Das Vergleichen läuft meist tief unterbewusst ab und man kriegt es oft selbst gar nicht mit. Man geht durch den Tag und nimmt unterschiedliche Personen wahr und vergleicht deren Person mit einem selbst. Man sieht dabei immer nur, das die anderen alles haben und was man selbt nicht hat. Unterbewusst kritisierst du dich selbst und aus diesen negativen Gedanken entstehen dann schlechte Gefühle.

Wenn du mal tief in dich geht’s was erhoffst du dir von dieser Vergleicherei?

  • Macht es dein Leben besser?
  • Verändert sich etwas an deiner Situation?
  • Fühlst du dich dadurch motovierter?

Ich denke nicht.

Ursachen für unbewusste Vergleiche

  • Fehlendes Selbstvertrauen
  • Generelle Unzufriedenheit
  • Private Beziehungsprobleme
  • Akute Lebens- und Sinnkrisen
  • Jobfrust, beruflicher Stillstand
  • Mangelnde Wertschätzung
  • Unerfüllte Träume

Wettbewerbe und Konkurrenzkämpfe können positive Aspekte haben. Sie können uns anspornen, unsere Grenzen zu verschieben und unsere Bestleistung zu erbringen. Doch wird es problematisch, wenn wir im Wettkampf nur eins im Blick haben: Den ersten Platz zu erobern und so zu sein wie der vermeintliche Gewinner.

Dieser ständige Vergleich und die Jagd nach dem „Höher, Schneller, Weiter“ führen oft in eine Sackgasse. Anstatt uns auf unsere eigenen Ziele und Stärken zu fokussieren, verschwenden wir Energie damit, anderen nachzueifern.

Warum vergleiche ich mich immer?

Falls dur dir die Frage schon mal gestellt hast, habe ich dir hier mal ein paar Gründe aufgeführt:

  • Erziehung und Sozialisierung: In der Schule gibt es Noten und Zeugnisse, im Sport messen wir uns im Wettkampf. Dieser Vergleich kann uns zwar motivieren, aber er kann auch zu Druck und Minderwertigkeitsgefühlen führen.
  • Unsicherheit und mangelndes Selbstwertgefühl: Wenn wir uns nicht sicher sind, wer wir sind und was wir wert sind, neigen wir dazu, uns mit anderen zu vergleichen. Wir hoffen, dass wir durch das Erreichen des „Ersten Platzes“ endlich Anerkennung, Wertschätzung und Akzeptanz finden.
  • Angst vor dem Scheitern: Der Gedanke, nicht gut genug zu sein und zu scheitern, kann beängstigend sein. Indem wir uns mit anderen vergleichen, versuchen wir, dieses Gefühl zu vermeiden. Wir hoffen, dass wir durch das Nachahmen des vermeintlich Erfolgreichen unsere eigenen Misserfolge verhindern können.

Wie mit vergleichen aufhören? Hier sind meine 3 Tipps

  1. Fokussiere dich auf deine persönlichen Ziele: Als Sportler oder Führungskraft hast du klare Ziele für deine Leistung oder deine Karriere. Was ist dir im Leben wichtig? Was möchtest du erreichen? Konzentriere dich darauf, deine eigenen Fortschritte zu verfolgen und feiere jeden Erfolg, den du erreichst. Du merkst, was du geschafft hast, und denkst weniger darüber nach, wie andere sind. Das stärkt dein Selbstbewusstsein. Am besten hälst du deine Erfolge schriftlich fest in einem Dankbarkeitstagebuch.
  2. Begrenze den Kontakt zu Vergleichsquellen: Reduziere die Zeit, die du auf sozialen Medien oder anderen Plattformen verbringst, die dir eine perfekte Welt vorgaukeln und in dir negative Gefühle auslösen. Überprüfe dein Umfeld und umgebe dich mehr mit Menschen, die dich unterstützen und inspirieren, anstatt dich zu vergleichen.
  3. Achte auf deine Gedanken:Viele unterschätzen die Macht der Gedanken. Diese prägen nicht nur unser (Selbst-)Bewusstsein, sondern auch unser Handeln. Reflektiere regelmäßig deine Reaktionen etwa auf die Erfolge oder Errungenschaften anderer: Kannst anderen Erfolge gönnen und sich für sie freuen? Was du gegen negative Gedanken tun kannst erfährst du im folgenden Blogartikel. Lass den Neid nicht die Überhand gewinnen, sondern schöpfe aus fremden Erfolgen neue Ideen oder Motivation für deine Projekte. Mehr noch: So wird aus potenziellem Neid eine nützliche Lernstunde – und eine gute Beziehung zu dir selbst.

Führungskräfte und Sportler, die sich nicht mehr mit anderen vergleichen, sind auf lange Sicht erfolgreicher. Sie sind selbstbewusster, motivierter und kreativer. Außerdem gehen sie mit Rückschlägen besser um und lernen aus ihren Fehlern.

Der Verzicht auf Vergleiche bedeutet nicht, sich nicht mit anderen zu messen oder von ihnen zu lernen. Es geht vielmehr darum, deine eigene Individualität zu erkennen und dich selbst wert zu schätzen. So kannst du dein Potenzial was bereits in dir steckt nutzen und deinen eigenen Weg zum Erfolg finden.

Fazit

Schluss mit dem Vergleichen!

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass jeder Mensch einzigartig ist. Wir haben alle unsere eigenen Stärken und Schwächen, unsere eigenen Talente und Fähigkeiten. Vergleiche mit anderen machen keinen Sinn, weil sie uns nicht weiterbringen.

Konzentriere dich lieber auf deine eigenen Ziele und Werte. Was ist dir im Leben wichtig? Was möchtest du erreichen? Wenn du weißt, was du wirklich willst, kannst du dich darauf fokussieren und deine eigene Version von Erfolg definieren.

Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern sei stolz auf dich und was du bisher erreicht hast. Feiere deine Fortschritte, egal wie klein sie auch sein mögen. Und vergiss nicht: Du bist gut genug, so wie du bist!

Sabrina Bertholdt

Führungskräfte Coach, Sportmental­trainerin

Seit vielen Jahren begleite ich Führungskräfte und Sportler dabei, authentisch zu führen, Leistung abzurufen und gelassener zu werden.

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